Fallstudie: Wie eine Marke 10x gewachsen ist

Eine kleine Marke für handgemachte Kerzen: zwei Gründerinnen, ein Instagram-Konto, rund 40 Bestellungen im Monat. Sechs Monate später 400 Bestellungen im Monat. Das Werbebudget blieb unverändert. Geändert hat sich die Seite hinter dem einzigen Link im Profil – und die Gewohnheit, ihre Zahlen zu lesen.
Ausgangslage
- Der Bio-Link führte direkt auf die Startseite des Shops.
- Das in den Stories gezeigte Produkt und das zuerst sichtbare Produkt im Shop waren nicht dasselbe.
- Welcher Beitrag Verkäufe brachte, wusste niemand.
Monat 1: Seite aufbauen
Eine Bio-Link-Seite bei LinkSpot: ganz oben das Produkt der Woche (Produktkarte), darunter drei Kollektionslinks, ein WhatsApp-Bestellbutton und ein E-Mail-Formular. Das Theme wurde auf die Markenfarben Creme und Terrakotta abgestimmt.
Monat 2: Messen beginnen
Getrennte UTM-Parameter für Story-, Bio- und Reels-Links. Erste Erkenntnis: 70 % der Besucher kommen aus Stories, aber Reels-Besucher kaufen doppelt so oft. Die Reels-Frequenz wurde erhöht.
Monat 3: Den Weg verkürzen
Die Produktkarte wurde direkt mit der Produktseite verknüpft; die Schritte bis zum Warenkorb sanken von vier auf zwei. Die Klickrate stieg von 28 % auf 41 %.
Monat 4: Liste aufbauen
Das Formular „Erfahre als Erste von neuen Düften“ sammelte 1.200 Abonnenten. Ein monatlicher Newsletter verdoppelte bei jedem Launch die Verkäufe am ersten Tag.
Monat 5–6: Mit der physischen Welt verbinden
Auf die Produktverpackungen kam ein dynamischer QR-Code, der zur Bio-Link-Seite führt. Die Wiederbestellrate stieg von 12 % auf 31 %. Weil der QR-Code dynamisch ist, musste bei Zieländerungen nichts neu gedruckt werden.
Ergebnis
Monatliche Bestellungen 40 → 400. Seitenaufrufe 4x, Klickrate 1,5x, Wiederbestellungen 2,5x; das Produkt ergibt 10x. Das Rezept war kein neues Tool, sondern den einen Link ernst zu nehmen.
