QR-Menü-Leitfaden: von A bis Z für Cafés und Restaurants

Der QR-Menü-Trend entstand 2020 aus Notwendigkeit, geblieben ist er aber nicht wegen Hygiene, sondern wegen Kosten und Flexibilität.
Die versteckten Kosten gedruckter Karten
Ein Druck wirkt günstig. Ändert der Lieferant den Preis, verkaufen Sie zwei Monate zum alten Preis oder drucken neu. Die meisten wählen Ersteres und zahlen die Differenz selbst.
Der echte Gewinn
Drei Dinge ändern sich: Preise in Minuten aktualisieren, ausverkaufte Artikel mit einem Klick ausblenden, saisonale Karten ohne Druckwartezeit veröffentlichen.
Der erste Tag
- Kategorien in Servicereihenfolge anlegen: Getränke, Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts.
- Die zehn meistverkauften Artikel eingeben — nicht alles am ersten Tag.
- Allergene ergänzen. Auch ohne gesetzliche Pflicht der schnellste Vertrauensgewinn.
- Den QR-Code vor dem Druck auf zwei Handys testen.
Der häufigste Fehler
Die ganze Karte als PDF hochladen. Der Gast muss zoomen, kann nicht suchen, sieht keine Allergene. Der Sinn eines QR-Menüs ist für das Handy gebauter Inhalt — ein PDF leistet das nicht.
Fazit
Ein QR-Menü muss Druck nicht vollständig ersetzen. Viele nutzen beides: gedruckt am Tisch, aktuelle Preise und Saisonales im QR.
