WLAN-QR-Code, vCard-QR-Code und PDF-QR-Code: Welcher wann?

In einen QR-Code gehört nicht nur eine Webadresse. Der richtige Inhaltstyp spart dem Scannenden den nächsten Schritt komplett: kein Passwort tippen, keine Nummer speichern, keine Datei suchen. Sechs Typen und wohin sie gehören.
Link (URL)
Der Klassiker. Website, Kampagnenseite oder Biolink. Wann: Plakate, Verpackung, Social-Grafiken. Tipp: immer dynamisch, damit sich das Ziel später ändern lässt.
WLAN-QR-Code
Netzname, Passwort und Verschlüsselung stecken im Code; das Handy fragt verbinden?, niemand tippt ein Passwort. Wann: Café, Hotelzimmer, Gäste-WLAN im Büro, Wartezimmer. Tipp: eine kleine Karte auf dem Tisch reicht; WLAN-Codes sind statisch, nach Passwortwechsel neu drucken.
Visitenkarten-QR-Code (vCard)
Name, Titel, Telefon, E-Mail, Website landen mit einem Scan in den Kontakten. Wann: Messestand, Kartenrückseite, E-Mail-Signatur, letzte Folie. Tipp: bei Linkspot ist der vCard-Code dynamisch – neue Nummer, gedruckte Karte bleibt gültig.
PDF-/Datei-QR-Code
Broschüre, Anleitung, Preisliste, Datenblatt. Datei hochladen, Code öffnet sie. Wann: Produktetikett, Schaufenster, Immobilienanzeige, Allergenliste. Tipp: Datei aktualisieren, Code bleibt; Kunden öffnen immer die aktuelle Version.
Bild- und Audio-QR-Code
Ein Foto, Poster oder eine Aufnahme. Wann: Museumsschild (Audioguide), Hochzeitseinladung (Album), Kunstdruck (hochauflösendes Bild).
Speisekarten-QR-Code
Ein eigener Typ für Gastronomie: Der Code öffnet eine QR-Speisekarte, die auch Bestellungen annimmt. Preise ändern sich, der Code nicht.
Drei Regeln für alle
- Testen. Mit zwei verschiedenen Handys scannen.
- Handlungsaufforderung schreiben. „Scannen für WLAN“, „Kontakt speichern“ unter dem Code hebt die Scanrate deutlich.
- Messen. Dynamische Codes zeigen Scans, Zeiten und Geräte – so erkennst du, welche Platzierung funktioniert.
